Kurz gesagt
- Sie zahlen einen festen Stundenverrechnungssatz – nur für tatsächlich geleistete Stunden.
- Darin stecken Lohn (bei uns per Equal Treatment wie bei Ihrer Stammbelegschaft), Sozialabgaben, Urlaub, Krankheit, Feiertage, Recruiting, Verwaltung und Betreuung.
- Als grobe Faustformel liegt der Verrechnungssatz häufig beim 1,8- bis 2,2-Fachen des Stundenlohns – je nach Qualifikation, Schichtmodell und Einsatzdauer.
„Zeitarbeit ist teuer“ – diesen Satz hört man oft. Er stimmt nur, wenn man den Stundenverrechnungssatz mit dem nackten Bruttolohn eines Festangestellten vergleicht. Wer ehrlich rechnet, kommt häufig zu einem anderen Ergebnis.
Wie der Stundenverrechnungssatz entsteht
Für jede geleistete Stunde zahlen Sie einen festen Betrag. Davon bezahlt der Personaldienstleister:
| Bestandteil | Was dahinter steckt |
|---|---|
| Bruttolohn | Lohn wie bei Ihrer Stammbelegschaft inkl. Zuschläge (Equal Treatment) |
| Arbeitgeberanteile | Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, Berufsgenossenschaft |
| Ausfallzeiten | Urlaub, Feiertage, Lohnfortzahlung bei Krankheit |
| Recruiting | Anzeigen, Vorauswahl, Gespräche, Prüfung von Nachweisen |
| Verwaltung | Lohnabrechnung, Verträge, Arbeitsschutz, Unterweisungen |
| Betreuung | Fester Ansprechpartner, Ersatz bei Ausfall |
Was den Preis bestimmt
- Qualifikation: Ein CE-Fahrer oder Schweißer kostet mehr als ein Produktionshelfer.
- Schichtmodell: Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit bringt Zuschläge.
- Ihr Lohnniveau: Wir arbeiten mit Equal Treatment – die Kräfte verdienen ab Tag 1 so viel wie vergleichbare Beschäftigte bei Ihnen. Der Lohnanteil im Verrechnungssatz folgt also Ihrem eigenen Lohngefüge.
- Einsatzdauer und Menge: Längere Einsätze und größere Teams lassen sich günstiger kalkulieren.
- Keine Lohnsprünge: Weil der Lohn von Anfang an angeglichen ist, gibt es keinen Kostensprung nach 9 Monaten wie bei Zeitarbeits-Tarifen. Mehr dazu in Equal Treatment und Höchstüberlassungsdauer.
Der faire Vergleich mit einer Festanstellung
Ein Festangestellter kostet Sie deutlich mehr als seinen Bruttolohn. Zu den Lohnnebenkosten kommen:
- Kosten für Stellenanzeigen und Ihre Zeit im Auswahlprozess
- Lohnfortzahlung bei Krankheit und bezahlter Urlaub
- Einarbeitung – und das Risiko einer Fehlbesetzung
- Fixkosten auch dann, wenn die Aufträge zurückgehen
Mit Zeitarbeit zahlen Sie nur produktive Stunden. Fällt jemand aus, kümmern wir uns um Ersatz.
Wann sich Zeitarbeit besonders rechnet
- Bei Auftragsspitzen und Saisongeschäft – mehr dazu in Peak-Saison planen
- Wenn Sie schnell Personal brauchen und keine Zeit für Recruiting haben
- Wenn Sie neue Mitarbeitende erst kennenlernen möchten (Try & Hire)
Selbst ausrechnen
Mit unserem Kostenrechner sehen Sie in wenigen Sekunden, was Zeitarbeit für Ihren konkreten Bedarf ungefähr kostet – pro Woche, pro Monat und für den gesamten Einsatz.
Ihr Angebot
Jeder Einsatz ist anders – deshalb nennen wir keine Pauschalpreise, sondern machen Ihnen ein konkretes, transparentes Angebot. Fragen Sie unverbindlich an, Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung.
Stand: Oktober 2026. Die Faustformel ist ein grober Orientierungswert und kein Angebot.
Fachlich geprüft von Cihan Yildirim, COO · Leitung Zeitarbeit