Kurz gesagt
- Der „Staplerschein“ ist ein Nachweis über eine Ausbildung zum Flurförderzeugführer nach DGUV Grundsatz 308-001.
- Die Ausbildung dauert meist 1 bis 3 Tage und kostet als Richtwert etwa 150 bis 400 Euro.
- Mit Staplerschein hast du in der Logistik rund um Köln und Leverkusen deutlich mehr Jobauswahl – und oft einen höheren Stundenlohn.
Kaum ein Schein bringt in der Logistik so schnell so viel wie der Staplerschein. Rund um Köln und Leverkusen sitzen unzählige Lager, Speditionen und Produktionsbetriebe – und fast alle suchen Leute, die sicher Gabelstapler fahren können.
Was ist der Staplerschein überhaupt?
Umgangssprachlich sagt man „Staplerschein“, offiziell heißt es Fahrausweis für Flurförderzeuge. Er bestätigt, dass du eine Ausbildung nach dem DGUV Grundsatz 308-001 erfolgreich abgeschlossen hast. Die Ausbildung besteht aus:
- Theorie: Rechtliche Grundlagen, Standsicherheit, Lastschwerpunkt, Unfallgefahren
- Praxis: Fahren, Aufnehmen und Absetzen von Lasten, Rangieren
- Prüfung: Ein schriftlicher und ein praktischer Teil
Wichtig: Der Schein allein reicht nicht. Bevor du im Betrieb fährst, muss dich der Arbeitgeber schriftlich beauftragen und auf das konkrete Gerät einweisen.
Kosten und Dauer
| Richtwert | |
|---|---|
| Dauer | 1 bis 3 Tage (je nach Vorkenntnissen und Stapler-Art) |
| Kosten | ca. 150 bis 400 € |
| Zusatzmodule | z. B. Schubmaststapler, Kommissionierer, Teleskoplader |
Die Preise schwanken je nach Anbieter, Gruppengröße und Umfang. Vergleiche Angebote in deiner Nähe.
Wer bezahlt den Staplerschein?
Du musst die Kosten nicht unbedingt selbst tragen:
- Agentur für Arbeit oder Jobcenter: Wenn du arbeitssuchend bist, kann die Ausbildung unter Umständen über einen Bildungsgutschein gefördert werden. Frag bei deiner Beratungsfachkraft nach.
- Arbeitgeber: Manche Betriebe und Personaldienstleister übernehmen die Kosten, wenn ein passender Einsatz in Aussicht ist. Sprich uns gerne darauf an.
Welche Jobs bekommst du mit Staplerschein?
Mit Staplerschein stehen dir in der Region viele Türen offen:
- Staplerfahrer im Wareneingang und -ausgang
- Lagermitarbeiter mit Be- und Entladung von LKW
- Fachkraft im Hochregallager (oft mit Schubmaststapler)
- Umschlagkraft in Speditionen, häufig mit Spät- oder Nachtschicht
Gerade Spät- und Nachtschichten bringen Zuschläge – mehr dazu in unserem Artikel Was verdient man in der Zeitarbeit?.
Unser Tipp
Mach den Schein nicht „auf Vorrat“, sondern frag zuerst nach einem konkreten Job. So weißt du, welche Stapler-Art gebraucht wird – und musst im besten Fall nichts selbst bezahlen. Aktuelle Stellen findest du in unseren Lager-Jobs.
Stand: Oktober 2026. Kosten sind unverbindliche Richtwerte.
Fachlich geprüft von Cihan Yildirim, COO · Leitung Zeitarbeit